RaceBikeCollection im Technik Museum Speyer




Seit ein paar Jahren gibt es bei der RaceBikeCollection im Technik Museum Speyer einige schöne Kawasaki-Motorräder zu bewundern. Nun hat die deutsche Niederlassung der Kawasaki Motors Europe N.V. anlässlich der Händlertagung im Technik Museum Speyer die Ausstellung mit Kawasaki-Klassikern erweitert. 20 Motorräder zieren nun den eigens für Kawasaki neu gestalteten Ausstellungbereich. Ein überdimensionales Display erklärt in einem Zeitstrahl die Firmengeschichte mit den Meilensteinen und den Highlights des japanischen Konzerns.

Neben den Klassikern 900Z1, Z900, Z1000, Z1300, GPZ750 Turbo, GPZ1100 und 650 W2SS tehen auch modernere Modelle wie eine Zephyr 550 anno 1998 oder eine Z1000, Modelljahr 2003, in der Ausstellung. Ein absolutes Highlight ist die schwarze Ninja H2R, Modelljahr 2015, die in einer Glasvitrine präsentiert wird. Dieses 326 PS starke Topmodell (mit Ram-Air-Einsatz) trägt die Unterschriften der Motorrad-Weltmeister Toni Mang, Kork Ballington (Südafrika) und Jonathan Rea (Großbritannien).

Da Rennsport zur DNA der Grünen gehört, dürfen die erfolgreichen Superbikes nicht fehlen. So präsentiert Kawasaki die GP1000RX von Andreas Hofmann, mit der der Schweizer 1985 Deutscher Meister wurde, und die ZXR750R von Jochen Schmid, mit der der Backnanger den Meistertitel in der PRO SUPERBIKE 1995 gewann. Garniert wird die Ausstellung durch einen spektakulären Rennumbau einer Vulcan S, der eigens für die Essenza-Rennserie vom Cruiser zum Racer umgebaut wurde. Ein absolutes Einzelstück.

Das Herz der Technik-Freaks wird erfreut durch die Schnittmodelle dreier Kawasaki-Motoren: W650, ZZR1100 und VN750.

Das Technik Museum Speyer hat 365 Tage im Jahr geöffnet, Montag bis Freitag, von 9:00 bis 18:00 Uhr. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist bis 19:00 Uhr geöffnet.



Bestseller von Kawasaki jetzt auch für Einsteiger




Kawasaki macht es allen Einsteigern möglich, von Anfang an eine Z900 zu fahren. Mit der 70-kW-Variante des Bestsellers steht nun der Drosselung auf 35 kW (48 PS) nichts mehr im Weg. Die neue Z900 70 kW ist ab sofort bei den Kawasaki-Vertragspartnern für 9.095 Euro (zzgl. Fracht und Nebenkosten) bestellbar.

Die Z900 hat 2017 die Herzen vieler Motorradfans erobert. Bisher konnten Einsteiger jedoch den Reihenvierzylinder nicht als ihr erstes Motorrad im Straßenverkehr bewegen. Das Gesetz verbietet es seit Ende 2016, Motorräder mit mehr als 70 kW auf 35 kW zu drosseln. Eigentlich schade, denn das intuitive Fahrverhalten der Z900 macht es auch unerfahrenen Piloten leicht. Deshalb bietet Kawasaki die Z900 ab sofort auch in einer zweiten Version an: Durch die Reduzierung der serienmäßigen Leistung auf 70 kW (95 PS) bei 8.500/min kann die Drosselung auf 35 kW (48 PS) vollkommen legal erfolgen.

Das Drehmoment liegt beim 70-kW-Motor mit 91,2 Nm bei 6.500/min weiterhin auf erfreulich hohem Niveau. Ansonsten gibt es keinerlei Unterschiede zur „großen Schwester“. Sogar die Lackierung ist die gleiche. Drei Farben stehen bei den Modellen für 2018 zur Auswahl: Pearl Mystic Grey/Metallic Flat Spark Black, Candy Lime Green/Metallic Spark Black und Flat Ebony/Metallic Spark Black.

Auch der Preis ist identisch. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 9.095 Euro bieten die beiden Z900-Modelle sehr viel Motorrad fürs Geld. Wer mit 35 kW starten möchte, muss nur in die elektronische Leistungsumrüstung investieren und kann sofort in der Liga der großen Vierzylinder mitfahren. Und wenn wieder die volle Leistung von 70 kW gefragt ist, lässt sich das ganz einfach beim Kawasaki-Vertragshändler umstellen.




Wie baut man eine Superbike Kawasaki ZX-10 RR ?





Fünf Minuten mit James Hillier






Kawasaki durch und durch – Road Racing Star James Hillier ist seit über fünf Jahren für Kawasaki unterwegs und war auch an der Lancierung der Ninja ZX-6R beteiligt. Mit drei Podestplätzen bei der Isle of Man TT 2015 äußerst erfolgreich, entzückte er die Fans zudem während einer Demorunde auf der unglaublichen Ninja H2R.

„Ich war vor der TT 2015 ein wenig besorgt, als ich all die neuen Motorradmodelle in der Startliste sah. Doch was auf dem Papier gut aussieht, muss es noch nicht an der TT sein. Kawasaki bietet in allen Klassen ein starkes Paket an und seit fünf Jahren für das gleiche Team zu fahren lässt eine familiäre Atmosphäre im Team entstehen und wir wissen, was unsere Bikes können.

Mit drei Podestplätzen nach Hause zu kommen war unglaublich und ich kann es nach wie vor fast nicht glauben, dass ich zu den wenigen gehöre, welche die Runden mit einem Durchschnitt von 212 Stundenkilometern geschafft haben. Während dieser Runde merkte ich schon, dass ich schnell unterwegs war. Aber wie schnell – dass konnte ich nicht einschätzen. Ich weiß, wo ich mich noch verbessern kann, doch auf der langen Runde auf der Isle of Man ist es extrem schwer, die perfekte Runde zu fahren.

Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, wie unbeschreiblich es war, mit der Ninja H2R eine Runde auf dem Mountain Course zu drehen. Ich war von der Beschleunigung überwältigt und es überstieg meine Erwartungen vollends – ich kam fast nicht mit dem Hochschalten nach. Auch das Handling und die Bremsen waren besser als ich es mir vorgestellt hatte. Man hat mich auf das höhere Gewicht hingewiesen, aber ich konnte meine Linie fahren und bei Top Speed fühlte sich die Ninja H2R stabiler an als meine Rennbikes.

Die meiste Zeit meiner Karriere fahre ich für Kawasaki und als Fahrer beim Video für die Ninja ZX-6R beteiligt zu sein, war ein absolutes Highlight für mich. Sie brauchten einen Fahrer mit TT-Erfahrung und meldeten sich bei mir. Seit dann war ich an fünf Produktionen beteiligt und es ist sehr interessant für mich auch diese Seite der Firma zu kennen und Motorräder ausserhalb des Rennzirkus zu fahren.“



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